Wir lassen es geruhsam angehen zu Ostern, wenig Meilen und viel Ausprobieren, das Schiff kennen lernen.
Gründonnerstag kommen Bärbels Eltern vorbei und wir verbringen einen lauschigen Abend im Cockpit auf unserem Liegeplatz im Steendiekkanal. Das mitgebrachte Care-Pakete ist sehr willkommen: Spargel (schon geschält), Kartoffeln, Schinken, Erdbeeren und vieles mehr.
Am Freitag starten wir gemütlich die Elbe runter. Bei Wedel treffen wir Ralf auf seiner C55-Jolle. Unter Groß und Fock kann er nicht mithalten, daher setzt er kurz mal den Spi und rauscht damit an uns vorbei. "Das geht gar nicht" findet Bärbel "Unser Gennaker muss hoch!" - 93 qm, noch nie gesetzt. Holly: "Och nööh, jetzt ... ?" Bärbel: "Jaaaa!" Wo sind eigentlich die Schoten? Und wo genau schlägt man ihn an? Wird schon, erst mal das Ding aus der Backskiste unter der achteren Koje in das Vorschiff wuchten. Kurz die Übersicht verschaffen und etwas später steht das bunte Tuch.
Wir wollen im Dwarsloch ankern, aber der Anker hält dort auch nach mehreren Versuchen nicht, also weiter in die Haseldorfer Nebenelbe. Lange nicht hier gewesen. Wo war noch der tiefe Priel? Und wo sind eigentlich die ganzen Priggen? Rumpel! Okay, Schwert kommt. Knaack! Ja, Ruderblatt auch. So geht das also mit dem variablem Tiefgang. Jetzt nur noch die Ersatzblättchen für die Hydraulikanalge des Ruderblatts einsetzen und weiter geht´s. Geschützt hinter einem Wäldchen hält dann auch der Anker. Am Abend geniesen wir den Spargel und erfreuen uns an der idyllischen Lage.
Am nächsten Tag verholen wir nur ein Stück hinter Pagensand um trocken zu fallen. Für uns auch das erste Mal. Ein witziges Gefühl: das Schiff setzt ein paar Mal auf, dann steht es und bewegt sich nicht mehr, etwas später kann man aussteigen und spazieren gehen oder Seeventile austauschen.
Ostersonntag verbringen wir ähnlich beschaulich und mit weiteren Erkundungen des Schiffszubehör. Abends geht es mit einer Kreuz zurück nach Finkenwerder. Die Kutterselbstwendefock enttäuscht dabei ein wenig, 10 qm sind echt nur Handtuch groß.
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| Na, ob das was wird mit dem Gennaker? |
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| Fast perfekt! |
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| Die Elbe runter. |
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| Der Tag war hart. |
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| Idylle auf der Haseldorfer Nebenelbe. |
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| Na, ob man schon aussteigen kann? |
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| Jupp, das passt. |
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| So steht sie dann. |
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| Die großen Pötte fahren auf der anderen Seite der Insel. |
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| Watt-Impressionen |
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| Hier waren Enten unterwegs. |
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Eine winzig kleine Scholle hat den Tidenkalender
wohl nicht richtig gelesen. |
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| Noch mal Watt. |
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| Der Anker hat sich gut eingegraben. |
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| Vorher ist er allerdings gut über den Schlick gerutscht. |
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| Nun noch schnell mal nach den Seeventilen geschaut. |
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| Ostern an Bord dank Ute! |
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| Wir schrecken leider zwei Robben aus ihrem Mittagsschlaf. |
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| Dinghi-Test, paddeln gegen die Tide wird allerdings nix. |
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| Guck mal, was wir alles haben. |