Freitag, 15. Juli 2011

Der Countdown läuft – am 7. August legen wir ab!

Anschliessend wird geduscht ...
...und dann ab auf den Wagen.
An der Rotex sehen Sie: Rolf.
Da wächst so einiges am Ruderblatt.

Norbert nimmt die
Bolzen genau unter die Lupe.
Kornelia kratzt alles akribisch sauber.
Schwups - so war das nicht geplant.
Die neue Sprayhood ist da.
Bimini und Kuchenbude werden noch angepasst.
Now wieder rein in Finkenwerder ...
... und raus in Wedel, diesmal ohne Mast.
Das passt nicht - erst müssen Windbagger und Radar runter.
Wir fahrem unserm Schiff hinterher zur Werft.
Dann verschwindet Now in der Halle ...
Lochfraß am Schwert - so sieht das nach einer Grundierung aus.
... und wir können mal nach dem Mast schauen.
Vor zwei Wochen hat Bärbel ihren Job beendet und der ganze Juli war für die letzten Vorbereitungen vorgesehen. Die dann auch gleich einen ganz rasanten Verlauf nahmen. „Now“ kommt aus dem Wasser. Das Unterwasserschiff war fällig für einen neuen Anstrich. Viele Freunde halfen und an einem Nachmittag war alles fertig angeschliffen. Da war nur noch ein kleines Loch im Lack, mal eben den Spachtel angesetzt und schwups war ein halber Quadratmeter blankes Aluminium zu sehen. Was jetzt? Diverse Telefonate und einen Tag später war klar: Alles muss runter und der Anstrich mit mehreren Schichten neu aufgebaut werden. Na prima! Das schaffen wir nicht. Da lassen wir mal lieber die Profis ran. Die hatten auch Zeit, nur leider am anderen Elbufer. Also, „Now“ wieder rein ins Wasser und auf der anderen Seite wieder raus. Das übt. Dabei durften wir dann auch zum ersten Mal unseren Mast legen. Spannend, den bisher kannten wir nur das zierliche Format unseres kleinen Bootes. Aber gut, so können wir „oben“ noch mal alles anschauen und prüfen. Zwischendurch kam dann noch der Segelmacher für die neue Sprayhood, Bimini und Kuchenbude, auch Cockpitpersenning genannt. Aber es hört noch nicht auf: Nachdem „Now“ gesandstrahlt wurde und die erste Grundierung aufgetragen ist, schauen wir wieder vorbei und müssen feststellen: Wir haben richtigen Lochfraß am Schwert. Das Thema Elektrolyse muss geprüft werden. Tja, und wenn wir nicht gerade am Schiff sind, klären wir Bank- und Versicherungsfragen, räumen unser Haus leer und beschaffen noch die letzten Ausrüstungen. Wir bekommen also alles, was eine Reise so zu bieten hat: ein sehr buntes Programm, keine Langeweile, immer wieder sehr lehrreiche Überraschungen. Bis zum Ablegen wird alles fertig sein, da sind wir ganz optimistisch. Am 7. August gegen 14 Uhr werden wir im Wedeler Yachthafen starten.