In Brest angekommen haben wir die ersten 1000 Seemeilen hinter uns. Entgegen unserer Planung die englische Südküste entlang zu segeln sind wir auf der französischen Seite geblieben mit einem kleinen Abstecher zur Kanalinsel Alderney. Eine spontane Verabredung mit Freunden in Brest war die Ursache. So frei darf die Routenplanung einfach sein. Der Ort Fecamp in der Normandie mit den hohen Klippen ist sehr sehenswert und auch Alderney hat uns sehr gut gefallen. Einige Orte haben wir ungesehen wieder verlassen, da der Wind für uns passend war. Seglerisch ist das Revier sehr spannend. Die Tide hat ihre eigenen Gesetze. Stromatlanten wollen richtig gedeutet werden und auch die Angabe der Zeiten (englische, französische, mit Sommerzeit). Angaben in den Seekarten wie „heavy overfalls“ haben doch ihre Berechtigung. Dort kann man rückwärts segeln, weil die Tide gegen an stärker ist als die Schiffsgeschwindigkeit. Im umgekehrten Fall kommt man natürlich gut voran. Das macht dann richtig Spaß, muss man nur treffen können. Die meisten Etappen gingen über Nacht. Bei sternenklarer Nacht ist das ein echter Genuss. Insgesamt sind wir noch sehr mit uns, dem Segeln und dem Schiff beschäftigt. Vieles machen wir zum ersten Mal, an einer Mooring anlegen, mit dem Schlauchboot rudern, einhand Segel setzen oder reffen.... Auch das Miteinander muss sich noch zurecht ruckeln. Horst war gut im Einsatz. Hat zum Beispiel den Gennaker so ums Vorstag gewickelt, dass wir ihn zwar herunter bekamen, aber im Hafen stundenlang entwirren mussten. Auch lässt er Leinen offen liegen, die dann ins Bugstrahlruder geraten und die man nur im Wasser schwimmend frei bekommt. Hier in Brest sind die Freunde nun an Bord gekommen und zusammen werden wir die bretonische Südküste erkunden. Jetzt tingeln wir erst einmal und setzen anschließend zum langen Schlag über die Biscaya an.
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| Fecamp Hafeneinfahrt ... |
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| ... mit einem langen Steg. |
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| Fecamp mit Klippen, Strand, Marina und Hafeneinfahrt unten |
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| Alte Bunker sieht man überall. |
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| Fecamp hat die größten Bunkeranlagen. |
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| Die Klippen sind bis zu 100m hoch. |
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| Und auch im Detail interessant - Feuerstein. |
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| In den Fassaden findet man das Material wieder. |
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| Unzählige kleine Fischerboote in der Marina. |
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| Der erste Trimaran für die Regatta in der nächsten Woche ist da. |
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| Endlich mal Sonne. |
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| Ja, das muss jetzt sein. |
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| Die Leine muss raus aus dem Bugstrahlruder. |
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| War ganz einfach! |
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| Die Kanalinsel Alderney. |
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| Hier wird an Bojen - Moorings - fest gemacht. |
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| Die 1, auch unsere erste, mit viel Kjelp in klarem, grünen Wasser. |
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| Das innere Hafenbecken, noch schwimmen die Boote. |
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| Kurze Zeit später nicht mehr. |
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| Da fällt alles trocken. |
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| Die Fahrzeuge sind sehr unterschiedlich. |
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| Den auf See gebliebenen wird an der Hafenmauer gedacht. |
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| St. Anne, die Stadt auf Alderney. |
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| Very british ... |
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| ... oder doch griechisch? |
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| Und auch farbenfroh. |
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| Der Frachter legt von der inneren Kaimauer ab und ... |
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| ... dreht direkt vor unserem Liegeplatz. |
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| Jupp, das passt. |
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| Morgens um 7 Uhr kurz nach dem Ablegen in Aber Wrac´h. |