Was
gibt es Neues zu berichten? Wir sind in Nassau auf den Bahamas.
Nach
unserem abenteuerlichen Aufenthalt in Samana segeln wir entlang der
Nordküste nach Luperon. In der Lagune dort verbringen wir ein paar
schöne Tage und beschließen die Dominikanische Republik im
nächsten Jahr noch einmal mit mehr Zeit zu besuchen. Wir haben mal eine Karte mit der Route als Foto unten eingestellt.
Dann
geht’s weiter auf die Bahamas. Ein etwas ruppiger Nachttörn bringt
uns mit viel Regen und Winden zwischen 8 und 28 Knoten, das mag
die Windsteueranlage gar nicht, also mit viel steuern, nach Great
Inagua. In dem kleinen Ort Matthew Town klarieren wir ein. Der Zoll
ist sehr freundlich. Wir werden mit dem Pick-Up vom Hafen abgeholt
und zurück gebracht.
Die
Inseln sind ganz anders, platt wie Pfannkuchen mit ganz hellem Sand,
so dass bei dem trockenen Klima hier alles mit weißen Staub bedeckt
ist. Das Wasser ist türkisblau und kristallklar. Es wird wieder
englisch gesprochen und mit Dollars bezahlt, Bahamian Dollars und US
Dollars. Da der Kurs 1:1 ist, kommt alles in eine Kasse und wird auch
gemischt ausgegeben. Die Bahamas waren eine britische Kolonie. Daher
stammen noch die vielen schicken Uniformen der Schüler und der
Streifenpolizisten. Wirtschaftlich sind sie deutlich an die USA
gebunden. Vieles, nicht nur die Touristen, kommt von dort, z.B. die
Autos. Hier gilt aber Linksverkehr. Macht nix, fahren eben die
Linkslenker links. Das irritiert. Man weiß nicht in welche Richtung
man beim Überqueren der Straße gucken soll.
Nach
unserem kurzen Stopp in Matthew Town geht es fast direkt weiter nach
Nassau. Wir segeln 48 Stunden durch die Inseln, von denen man kaum
etwas sieht, da sie so flach sind, und ankern vor der Insel
Highbourne Cay. Zum Glück haben wir uns noch Detail-Papierkarten
besorgt. Wegen der vielen Steine, Riffe und Sandbänke ist die
Navigation nicht ganz einfach und man muss sich vorsichtig in die
Bucht tasten. Das letzte Stück bis Nassau müssen wir deshalb auch
bei Tageslicht segeln um die Korallenköpfe der Yellow Bank erkennen
und umfahren zu können.
Die
Einfahrt nach Nassau geht vorbei an großen Häusern und großen
Schiffen. Wir suchen uns einen Ankerplatz, da die Marinas mit 80
Dollar die Nacht unser Budget sprengen. Das Preisniveau steigt.
Schon für das Cruising Permit, die Befahrenserlaubnis, mussten wir
300 $ zahlen.
Das
touristische Angebot wird geprägt durch die „Kreuzfahrer“. Bis
zu sechs Pötte legen hier täglich an, geschätzt 10-15.000
Passagiere. Und die wollen beschäftigt werden, mit organisierten
Ausflügen, Juweliergeschäften und McDonalds. Da gibt es den
Vergnügungspark „Atlantis“ auf der gegenüberliegenden Insel
„Paradise Island“. Auch mit einer Marina und Spielsalon.
Interessant anzuschauen, aber nicht wirklich attraktiv für uns. Wir
nehmen da lieber die local busses, die hier Jitneys heißen, und
gondeln durch die Gegend, für 1.25 $.
Außerdem
kümmern wir uns um unser US-Visum, das wir hier in der
amerikanischen Botschaft beantragt haben. In Deutschland war uns die
Zeit knapp geworden und wir hatten es nicht mehr geschafft. Am
Gründonnerstag morgens um 6.45 Uhr dürfen wir zum Interviewtermin
erscheinen. Na, da sind wir mal gespannt.
Ostersonntag
erwarten wir dann unsere Gäste und werden gemeinsam die Inseln
erkunden. Es sind also weitere Bahamas Berichte und Fotos zu
erwarten.
Bis
dahin wünschen wir allen frohe Ostern!
P.S.
Ich hätte nie gedacht, dass man den Osterhasen und die mit
Ostereiern geschmückten Sträucher mal vermissen würde. Doch!
:-(((
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| Unsere Route von den British Virgin Islands zu den Bahamas. |
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| Bahamas - Detailkarte für Highbourne Cay |
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| Luperon - die neue Hängematte wird getestet. |
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| Natürlich mit zünftiger Kopfbedeckung. |
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| Einfahrt nach Nassau. |
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| Große Häuser - große Schiffe. |
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| Hinten Atlantis - vorne Harbour Side. |
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Holzhäuser in den Farben der Bahamas -
Wasser, Himmel, Sonnenuntergang. |
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| Kontrastreich und auch schön. |
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| Die Kreuzfahrer kommen. |
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| Noch fahren sie - Costa. |
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| Gut belegt mit sechs Schiffen - Blick von unserem Ankerplatz. |
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| Ein Bagger wirbelt den Grund auf und das Wasser wird türkis. |
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| Der Tankwart hat viele gute Tipps für uns. |
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| Schicke Schuluniform. |
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| Noch mal Atlantis von unserem Ankerplatz aus. |
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| Und die Atlantis Marina für große Motorboote. |
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| Sehr schöne Anlage. |
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| Sehr schöne Schiffe. |
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| Künstlicher Sprühregen im Cockpit, damit es nicht zu heiß wird. |
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| Das Casino. |
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| Seepferdchen an der Fassade. |
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| Die Wasserlandschaft ... |
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| ... des Vergnügungsparks. |
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| Auch alte Kreuzgänge gibt es auf Paradise Island. |
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| Mit schönen Gärten ... |
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| ... und Blick aufs Wasser. |
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| Die Queen wird gefeiert. |
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| Auch keine Seltenheit hier. |