Beide
lassen sich nur schwer fotografieren. Mopeds zeigen sich allerdings
häufiger. Aber der Reihe nach.
Wir
segeln wieder! Nachdem wir nun schon einen Monat auf St. Maartin
sind, lichten wir den Anker und verlassen die Lagune. Diesmal durch
den französischen Kanal Richtung Norden. Unser Ziel sind die
britischen Jungferninseln. Diesmal übernimmt der Autopilot die
Steuerung. Das Ruderblatt ist repariert und damit in der unteren
Stellung fixiert. Nach einer entspannten Nachtfahrt erreichen wir
die Hauptinsel Tortola. Wir legen an einer Mooring in West End an,
einer kleinen Bucht, in der wir einklarieren und die Fähre rüber zu
den US Virgin Islands nehmen können um ein Visum zu bekommen. Tja,
einfach die Fähre nehmen wie uns viele berichtet haben, ist dann
doch nicht. Auch hier braucht man die ESTA-Bescheinigung. Kriegt man
ganz einfach über´s Internet. Dauert aber drei Tage. Wir haben nur
für zwei Tage einklariert. Also, streichen wir das Ganze, lassen die
US-Virgin Islands und Puerto Rico (auch USA) links liegen und steuern
gleich die Dominikanische Republik an. Das geht auch super, moderater
Wind, halb bis raumschots, und kaum Verkehr machen die Reise schnell
und entspannt. Wir sind früher da als geplant und laufen daher bei
Nacht in die Bahia de Samana im Nordosten von Hispaniola ein. Morgens
um fünf fällt im Hafen von Samana der Anker. Wir gehen schlafen. Um
neun Uhr klopft jemand an die Außenhaut. Die „Offiziellen“ sind
da. Hier geht man nicht zur Immigration wie auf allen Inseln zuvor,
sondern zieht die gelbe Flagge hoch und wartet bis die Beamten an
Bord kommen. So richtig offiziell sehen sie gar nicht aus. Alle sehr
jung und in zivil, einer trägt ein Matrosenkäppi. Der Ältere
spricht englisch und dolmetscht. Die anderen beiden sind von der
„Navy“, erklärt er. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind,
bittet der Dolmetscher um ein bisschen Tipp, nicht für sich, nur für
die beiden Offiziellen. Okay, wenn das hier so üblich ist. Dann muss
der Captain mit den Offiziellen an Land fahren und wird dort zur
Polizei begleitet. Zum Erstaunen aller steigt Bärbel ins Boot. Aaah,
capitana! Ja, sowas gibt’s. Der Dolmetscher ist hier sowas wie der
Hafenmeister. Von ihm bekommen wir alle notwendigen Infos und auch
die Gastlandsflagge, die wir vorher nirgends kaufen konnten.
Wir
fragen ihn dann auch nach den „whale watching“ - Touren. In der
Bucht sind von Januar bis März Wale, die hier ihre Jungen zur Welt
bringen. Ja klar, wir sollten eines der kleinen Boote nehmen, kostet
dasselbe wie die großen Ausflugskatamarane, ist aber viel
interessanter. Abenteuerlustig schlagen wir zu und werden nicht
enttäuscht außer vielleicht von den doch sehr kurzen Blicken auf
die Wale.
Am
nächsten Morgen kommt unser Bootsmann eine halbe Stunde vor der
verabredeten Zeit. Er braucht einen Vorschuss um Sprit zu kaufen.
Okay. Später werden wir dann direkt von der „Now“ abgeholt und
fliegen mit 75 PS über´s Wasser. Das sind für uns ungewohnte
Geschwindigkeiten. Festhalten ist schwierig, da das Boot keinerlei
Griffe hat. Also immer schööön ausgleichen und locker bleiben bei
den harten Aufsetzern. Der Kutscher steht während der ganzen Zeit
gelassen am Heck. Es geht raus aus der Bucht immer an der Küste
lang. Dann verstummt der Motor. Kein Problem, nur mal kurz den Tank
wechseln. Der Motor heult noch einmal auf, dann ist Ruhe. Erneutes
Starten - Fehlanzeige. Der Fahrer nimmt die Motorabdeckung ab und
werkelt an der Kraftstoffleitung. Irgendetwas ist mit dem Benzin
nicht in Ordnung. Mal kurz ein Rundumblick, na, die Steine sind noch
weit weg. Unser Bootsmann telefoniert erst mal und spült dann weiter
den Motor. Sehr rostig-brauner Kraftstoff wird abgelassen. Der
Vergaser gespült. Der Kanister gecheckt. Die Steine kommen näher.
Erneuter Startversuch - nix, erneutes Spülen - nix. Das Boot hat
keine Paddel, ein Anker ist auch nicht in Sicht. Und jetzt sind die
Steine schon ganz schön nah. Es wäre an der Zeit, dass mal
irgendetwas passiert. Unser Fahrer steckt kopfüber im Motor und
scheint sich um die Steine nicht zu kümmern. Dann taucht aus dem
Nichts ein Boot auf und nimmt uns in Schlepp. Das war nicht zu früh,
die Steine kann man fast berühren. Wir fahren um die nächste Ecke
und dort ist gleich ein kleiner Anleger mit einigen Booten. Da also
hatte unser Fahrer angerufen und Hilfe erbeten. Dort angekommen,
unterstützen gleich zwei Männer beim Motorencheck während ein
anderer neues Benzin holt. In unserem zweiten Tank war Wasser,
deshalb funktionierte es nicht. Nach dieser kurzen Einlage fliegen
wir weiter Richtung Wale. Die Wellen werden höher und diese Art
Bootfahren ist sehr gewöhnungsbedürftig findet Bärbel, während
Holly sich an dem achterbahnähnlichen Gefühl berauscht. Wir stoßen
zu den anderen Booten, die ausnahmslos alle größer sind. Was auch
Sinn macht, denn hier draußen steht schon eine ganz schöne Welle.
Wir hatten nicht gedacht, dass es soweit raus geht. Dann die erste
Fontäne und wir sehen wirklich Buckelwale. Ein riesiges Tier mit
einem Jungen. Die Walmutter taucht nur kurz auf und man kann die
Größe nur erahnen. Der Kleine dagegen macht faxen. Springt aus dem
Wasser und dreht sich in der Luft oder wedelt mit der Schwanzflosse.
Das Junge ist so lang wie unser Boot. Wir folgen den beiden eine
Weile. Dann geht’s zurück. Wenn es auch nur kurze Blicke auf die
Wale waren, die Größe und die gemächlichen Bewegungen sind
beeindruckend. Zurück haben wir den Wind von achtern, was unser Boot
noch mehr surfen lässt. Die Bootskapitäne machen ein kleines
Wettrennen nach „Bacardi Island“. Einige Touristen treten etwas
grün an Land. Unter Palmen und mit guter Bewirtung erholen sich auch
unsere Bandscheiben schnell.
Am
Nachmittag machen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt. Und
Bärbel, als begeisterte Rollerfahrerin ist total fasziniert von den
vielen Mopeds und deren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Drei
oder vier Leute auf einem Moped sind absolut üblich. Für mehr
Personen gibt es sie als Taxi mit Anhänger, Tuc Tuc hießen sie in
Ägypten. Die Damen sitzen gerne seitlich auf der Bank. Und was so´n
Ding alles transportiert: Gasflaschen quer, mehrere große
Wasserflaschen, die Gewehre der Sicherheitsleute und vieles mehr
haben wir gesehen ohne alles auf die Fotos zu bekommen. Der Straßen
sind voll von diesen Mopeds und anderen Fahrzeugen, laut und blau
verqualmt von den vielen Zweitaktern. Und doch ist diese lässige
Geschäftigkeit beeindruckend. Aber zwei Stunden reichen, dann brummt
uns der Schädel und wir gehen zurück an Bord.
Heute Abend geht es weiter nach Luperon an der Nordwestküste der Dominikanischen
Republik.
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| Wir verlassen St. Maartin und die Lagune ... |
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| ... durch die französische Brücke. |
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| Vorbei an einer Pizzeria ... |
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| ... und dem Trans Ocean-Stützpunkt. |
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| In der Bucht davor ankern viele Schiffe, besonders viele Katamarane. |
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| Die British Virgin Islands - karg und trocken sehen sie aus. |
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| Noch um diese Ecke dann sind wir in der Bucht West End. |
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| Wie alle liegen wir an einer Mooring. |
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| Direkt gegenüber der Customs und des Fähranlegers. |
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| Was hier alles fährt. |
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| Die Marina ist sehr hübsch ... |
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| ... mit den bunten Häusern. |
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| Am nächsten Morgen starten wir bei Windstille. |
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| Samana in der Dominikanischen Republik. |
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| Tradition und Moderne. |
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| Immer auf Empfang. |
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| Mintgrün, der Putz und die Mauer. |
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| Auch hier bunte Häuser. |
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| Im Park wird Baseball gespielt. |
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Unser Bootsmann freut sich über
das Geschäft mit der Walexkursion. |
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| Ist da was im Tank? |
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| Die Steine sind noch weit weg. |
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| Aber sie kommen näher. |
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| Aus dem Nichts taucht ein Boot auf. |
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| Gerade noch rechtzeitig. |
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| Noch ein zweites Boot kommt. |
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| Wir fahren um die Insel ... |
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| ... zu einer kleinen Anlegestelle. |
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| Gemeinsam wird repariert. |
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| Wir stoßen zu den anderen Ausflugsbooten. |
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| Wal - er bläst. |
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| "Da! Da ist er." |
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| Graue Rücken tauchen auf. |
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| Der Kleine dreht Pirouetten ... |
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| ... und winkt mit der Schwanzflosse. |
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| Mit Speed zurück zum Bacardi-Island. |
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| Hier lässt sich ausruhen. |
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Auf dem Katamaran trocknet das Ölzeug der Gäste
und wir trocknen auch langsam. |
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| "Now" von der Stadt Samana aus. |
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| Schön bemaltes Taxi. |
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| Da hat jemand was im Auge. |
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Zu dritt geht immer.
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| Noch mal ein Taxi. |
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| Material und Menschen auf der Ladefläche. |
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| Die Kinder kommen auf den Tank. |
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| Wasserflaschen-Transporteur. |
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| Noch mal drei. |
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| Betriebsamkeit am Kreisel. |
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| Auch andere Gefährte gibt es hier. |
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| Die Damen sind seitwärts. |
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| Papa fährt, Kind schläft (weiße Socken), Mama telefoniert. |
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| 3 Paar Fußrasten sind Standard. |