Samstag, 22. Oktober 2011

Rio Tejo, Tram und Expo - Lissabon

Wir erreichen gegen Mitternacht die Mündung des Rio Tejo. Dort ankern wir erst einmal um bei Tageslicht weiterfahren zu können und ein wenig auszuruhen. Dann geht’s hinein nach Lissabon. Diese Stadt hat reichlich Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man gar nicht alle anschauen kann. Und noch viel schönere historische Gebäude und Mosaike als die, die wir bisher schon gesehen haben. Aber damit wollen wir Euch nicht langweilen. Unsere Highlights sind die Tram und das Expo-Gelände. Davon zeigen wir einige Bilder. Die historischen Straßenbahnen sind hier regulär im Einsatz und nicht nur für Touristen oder besondere Fahrten. Man sieht jede Menge davon in der Stadt. Immer nur ein Waggon, in den allerdings 50 Personen hinein passen. Die Gleise führen durch die engsten Gassen und steile Strecken hinauf, dicht an Hauswänden und Geschäften entlang. Die Fenster sind weit geöffnet. Die Luft ist daher gut, aber bloß nicht hinauslehnen, bitte. Von der Expo wissen wir wenig und lassen uns einfach von dem Gelände überraschen. Und das tun die Gebäude, die Skulpturen, die Wasser-und Klangspiele ganz hervorragend. Man kann sich einfach über das Areal treiben lassen und entdeckt immer wieder Interessantes zum Angucken oder Ausprobieren. Zum Beispiel entdecken wir eine kardanisch aufgehängte Scheibe, in der kleine "Inseln" von einer milchigen Flüssigkeit umspült werden. Bewegt man die Scheibe, entstehen gut sichtbare "Strömungen". Oder man fährt mit der Seilbahn und schaut sich das Ganze von oben an. Wir sind so begeistert, dass wir gleich noch einen zweiten Tag dort verbringen. Im Wissenschaftsmuseum schauen wir uns eine finnische Ausstellung zum Thema Meer und Hafen an. Die ständige Ausstellung ist leider geschlossen, aber im Foyer finden wir interessante "Möbel". Und dann haben wir noch Zeit für das Ozeanarium, in dem wir allerdings keine Fotos machen. 

So, und nun viel Spaß beim Bildergucken!

Ankern vor Cascais an der Mündung des Rio Tejo.

Vor modernen Hotels.

Auf dem Weg nach Lissabon, Fischer vor Hochhäusern.

Noch schnell die Ausgehhose nähen.

Hier haben die Lotsen alles unter Kontrolle.

Torre de Belem

Vor historischer Kulisse findet eine Regatta statt.

Hier wurden früher die Seefahrer verabschiedet.

Vor dem Museum für Elektrizität liegt eine ...

... alte Hadag-Fähre wie sie früher auf der Elbe unterwegs waren.

Brücke über den Tejo mit Christus.

Da geht es noch unter durch ...

... dann links ab und durch die Fußgängerbrücke in die Marina.

Die Tram.

Von innen.

Immer gut belüftet durch die offenen Fenster.

Der Fahrer hat alles im Blick.

Es geht durch enge Gassen ...

... und steile Strecken hinauf.

Noch schnell auf den Auslöser drücken ...

... und dann fix den Arm einziehen.

Geschäfte direkt neben der Tram.

Und ein freier Blick über den Tejo.

Gegenverkehr.

An der Bahn ist kein Vorbeikommen.

Nur noch ein Mosaik - Metrostation an der Expo.

Bahnhof an der Expo - erinnert an Fischgräten.

Vordach - erinnert an diese Kalkscheiben, die man am Strand von Sylt findet.

Häuser wie Eisblöcke.

Gärten und Seilbahn.

Badende Damen in einem Bassin.

Einfach aus hautfarbenen Marmorscheiben.

Marmor kann auch klingen.

Aus der Seilbahn: Turm und Brücke Vasco da Gama.

Hochäuser mit "Mützen".

Die badenden Damen von oben.

Hier sind viele Nationen vertreten.

Ende der Seilbahnfahrt.

Wann war die Expo eigentlich? Genau, 1998.

Wasserspiele I

Wasserspiele II

Eine kardanisch aufgehängte Scheibe ...

... mit Inseln und einer milchigen Flüssigkeit, die die Strömungen zeigen.

Lustige Bänke.

Wissenschaftsmuseum, da gehen wir morgen rein.

Wasserspiele III

Offene Halle mit einem Dach, das aussieht wie ein
durchhängendes Blatt Papier.

Am nächsten Tag: Finnische Ausstellung zu Hafen und Meer.

Holly fährt begeistert Van Carrier.

Sehen richtig echt aus, die Container.

Pause.

Dann hinauf zur nächsten Ausstellung - leider geschlossen, aber ...

... so ein Museumsbesuch versetzt einen ...

... doch zurück in die Kindheit.

Dann gehen wir noch ins Ozeanarium, zu dem freundlichen Herrn dort.