Alles in allem ist es eine tolle Atmosphäre hier in Las Palmas. Alles werkelt an den bunt geflaggten Schiffen rum, auf den Stegen wird gesägt, geschraubt, der Proviant angeliefert, irgendwo hängt immer einer im Mast und zwischen aller Betriebsamkeit hört man auf einmal einen Dudelsackspieler. Abends trifft man sich nach getaner Arbeit zum „Sunset Rendezvous“, der täglichen Happy Hour, zum wohlverdienten Bier und Austausch.
Unsere Ersatzteile für das Achterstag, s. vorherigen Eintrag, sind heute eingetroffen. Das Paket ist seit 12 Tagen auf der Insel, aber der Zoll lässt sich Zeit. Wir sehen es mittlerweile gelassener, denn wir wissen nun, dass unsere Funkanlage und die Antenne noch funktionieren. Ein versierter Amateurfunker hat sich unserer angenommen und unterstützt uns ganz kraeftig. Durch ihn wissen wir auch, dass in unserem Alurumpf galvanische Ströme fließen, wenn wir Landstromanschluss haben. Das zerfrisst langfristig das Alu. Wir müssen dagegen einen Isolator einbauen. Das werden wir in der Karibik tun.
Wir haben „Now“ noch einmal auf die Betonrampe gesetzt um das Unterwasserschiff anzuschauen, das wir erst Anfang Juli erneuert haben. Das Unterwasserschiff ist okay, aber wir haben quasi keine Anoden mehr an der Welle und am Bugstrahlruder. Klar, diese Opferanoden sollen „aufgefressen“ werden anstelle des Rumpfmaterials, aber das dies innerhalb von 3 1/2 Monaten geschieht, ist doch erstaunlich schnell und spricht für die Diagnose der galvanischen Ströme. Gut, die Anoden bekommen wir vor Ort nicht. Wir konnten aber einen fachkundigen Mitsegler bitten, die Sachen in Deutschland zu bestellen und an einen anderen Mitsegler zu schicken, der erst heute nach Las Palmas fliegt und uns die Anoden mitbringt. Dann können wir morgen noch mal auf die Rampe und die Sachen einbauen. Der Start ist erst am Sonntag, passt also.
Wir freuen uns jedenfalls auf den langen Segeltörn und sind sicher bis dahin alles notwendige zu schaffen. Wenn Ihr Euch auch auf die ARC vorbereiten wollt, solltet Ihr mal auf die Webseite
http://www.worldcruising.com/arc/index.aspx
schauen und dort ein bisschen stöbern. Da gibt es jede Menge Infos und Bilder. Es werden Tagesberichte von unterwegs eingestellt in verschiedenen Sprachen, die „Daily logs“ und auf dem „Fleet Viewer“ könnt Ihr die Positionen der Schiffe verfolgen. Wir haben die Startnummer 238. Wenn die Technik nicht versagt, koennen wir auch von unterwegs kurze Berichte senden. Ansonsten schreiben wir wieder aus St. Lucia. So, und jetzt freuen wir uns auf´s Segeln!
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| Der gediegene Real Club Nautico, in dem ... |
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| ARC - Seminare statt finden. |
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| Wir schreiben Speisepläne und Einkaufslisten. |
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| Der Supermarkt liefert alles. |
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| Doch, das passt alles rein. |
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| Die Segler nehmen Aufstellung für die Eröffnungsparade. |
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| Vorne die Big Band, dann die Organisatoren und gleich dahinter Alemania. |
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| Viele Nationen sind vertreten. |
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| Der Weihnachtsmann ist auch dabei und finnisch. |
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| Den Abschluß bildet eine Sambatruppe. |
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| Auf der Mole werden die Fahnen gehisst. |
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| Alemania. |
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| Ohne (ohrenbetäubende) Musik geht hier gar nichts. |
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| An der Texaco-Tankstelle findet das legendäre ... |
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| "Internationale Dinghi-Rennen" statt. |
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| Hinein ins Vergnügen. |
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| So beschaulich wird´s wohl nicht. |
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| Action ist angesagt und alle Mittel erlaubt. Die Australier (s. gelbes Känguruh) arbeiten mit einer Wasserpumpe. |
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| Boote und Crews sind bunt dekoriert. |
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| Oder hübsch zurecht gemacht. |
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| Hier tragen ALLE die gleiche Oberbekleidung. |
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| Now auf dem Betonslip. |
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| Die Anode am Propeller ist weg. |
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| Wir legen wieder ab. |
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| Dieser Tracker sendet unsere Position zur Webseite. |
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| Buntgeflaggter Mastenwald. |

























