Freitag, 6. Januar 2012

Endlich Dominica!

Ein Gemeinschaftsprojekt:
Bericht von Urte, Bildauswahl Björn, Bildunterschriften Björn und Bärbel

Endlich, die verträumte Insel Dominica! Klein, aber super nette Leute und eeennnttspaanntt. Also, ganz cool bleiben. 
Der Trip von Martinique bis Dominica ist wieder rau. Zwischenzeitlich haben wir viel Schräglage, kommen aber gut an. (Nur der Fisch an unserer Schleppangel will nicht anbeißen.)
Vor Roseau (Hauptstadt) liegen wir prima etwas außerhalb. Und nach dem Segeln ist sowieso erst einmal baden angesagt. Annabelle und Urte trauen sich auf die heimischen Strassen, um ein bisschen mehr Info´s zu bekommen. Die Strassen sind sehr schmal und die Autofahrer finden es cool, 2cm neben einem vorbei zu fahren.
Wir haben es dann aber zum Glück wieder heil zurück geschafft. Dann gibt es wieder was Leckeres von Rolf gezaubert zum Abendessen. Immer noch haben wir reichlich Probleme, lange auf zu bleiben. Und spätestens nach einem leckeren Abendessen, kommt die Müdigkeit. Wie das wohl Sylvester wird…
Am nächsten Tag machen wir einen Landausflug in die Hauptstadt. Werden vom Local-bus-driver irgendwo abgesetzt, mit dem Hinweis hier auf IHN zu warten! Okay, erst zur Immigration und dann zur Bank, dann noch ein kleinen Drink und auf ins Getümmel. Strassen rauf und runter. Auf dem Markt werden wir bei zwei älteren Frauen fündig und bekommen auch gleich die Info zum Gemüse. Kaum ein Laden bleibt uns verschlossen. Wir trennen uns dann aber, weil einige zum Botanischen Garten wollen. Sie haben ihn auch gefunden und die Treppen bis nach oben genommen. Björn behauptet, auf gleicher Höhe wie das riesige Kreuzfahrtschiff zu sein, wenn nicht sogar höher. Das ist jetzt das zweite dieser echt großen Schiffe, die wir hier sehen. Die wahre Einnahmequelle der Insel. Die Leute hier sind total freundlich und wir werden alle ständig angequatscht mit – how´s going? Aber echt ständig und immerzu! Für uns etwas ungewohnt, mit jedem ständig zu reden… aber es ist auch lustig.
Nach einem weiteren leckeren Essen geht es am nächsten Tag weiter nach Portsmouth im Norden. Die Segelstrecke legen wir ein bisschen wie mit ´ner Jolle hin (Großschot wird aus der Hand gefahren…), halt sportlich. Trinkwasser bekommen wir an einem riesigen Steg mit Treckerreifen, die mit zerfletterten Tampen gehalten werden(hoffentlich). Mit 10 US Dollar sind wir hier überall dabei. Und so haben wir auch eine Mooring, die nicht soweit vom Ufer weg ist. Wir machen gleich eine Boots-Tour in den Indian River. Nationalpark, Urwald, Regenwald, Krebse, Leguane, Riesenbäume, Riesenblätter, Perlen von Sansibar (kleine rote Kerne) werden auch gesehen, nur von welchem Baum(?)riesen kommen sie, beeindruckend! Es gibt noch eine Pause und wir treffen Ingrid und Roland, die auch an der ARC teilgenommen haben. Es wird lustig und unsere beiden Bootsführer, die uns paddeln geben sich ein kleines Race. Wir verlieren gerne zugunsten von beeindruckenden Geräuschen des Urwalds in der Abenddämmerung. Gemeinsam essen wir zu Abend und müssen dann langsam auf unser Boot zurück. Es ist schon lange dunkel und wir werden müde…
Drei von uns schaffen es einigermaßen rechtzeitig zum Markt am nächsten Morgen, (später erfahren wir, wir hätten schon um 5 Uhr dort sein sollen…). Heute ist Sylvester und wir kaufen Tunfisch, frisch abgehackt. Der erste Markteinkauf ist sehr nett und wir probieren auch den Kokosdrink bevor wir an Bord frühstücken. Den Tag verbringen wir weiter in der City oder ruhen uns aus oder lassen ein paar Zöpfe flechten. Nachmittags kommt ein Fischer vorbei und verkauft uns Willi, den Lobster. Der wird gleich von Rolf in den größten Topf geschmissen. Erst wehrt er sich…
Lecker, lecker, es gibt Punsch und ein super leckeres Abendessen. Danach raten wir noch ein bisschen beim Bleigießen herum und lassen uns dann vom Dingi-Skipper zur Strandparty für die Yachties bringen. Es fällt echt schwer, wir sind alle im Schlaf-modus, aber wir schaffen es und sind um 24.00 h noch wach! Es war ein netter Abend, mit netten Leuten und viel Tanzen im schwarzen Sand von Dominica! Am nächsten Morgen geht es früh raus. Wir werden abgeholt und haben für den ganzen Tag eine Bustour gemietet. Toll! Wir sehen die Atlantik-Küste! Also, die auf der Westseite von Dominica. Wir werden überschüttet mit viel Wissen, was wir fast nicht mehr übersetzen müssen. So langsam haben sich alle an den Slang und Englisch gewöhnt. Wir sehen viele Drehorte von Fluch der Karibik 2! Auch cool. Und verbringen noch Zeit in einem Wasserfall (ÜBERHAUPT nicht kakakallt). Abends sind wir natürlich fertig und relativ früh wieder im Bett. Morgen soll es nach Guadeloupe gehen… Ach, und dann war Dominica die regenreichste Insel auf unserem Weg (hoffentlich).
NOW vor Anker in Roseau.

Roseau vom Botanischen Garten aus.

Hier bekommen wir Gemüse und Rezepte.

Maria in der Kirche von Roseau.

Wandgemälde am Postamt.

Einer arbeitet, der Rest guckt zu.

Dschunkenrigg ohne Wanten und Stage.

Hat grad so gepasst, die Fendergröße.

Hurrikanschäden

Krabbe im Indian River.

Mangroven im Indian River ...

... und Palmen.

Über uns schläft ein Leguan.
Wir treffen Roland und Ingrid von der ARC.


Grashüpfer aus Palmenblättern.

Auch hier gibt´s Weihnachtsbeleuchtung.

Bärbel hört "Hugo" - German Safety +Weather Report

Rolf dichtet die Kabeldurchführung ab.

Urte macht sich sylvesterchic für die Party.

Die Krabben haben wir nicht genommen, aber ...

... Willi!

Lange lebte er nicht bei uns.

Willi, unser Sylvestermenü.

Inselrundfahrt - Atlantikküste.

Aussichtspunkt Richtung Osten.

Holly knüpft neue Freundschaften.

Da hätten wir auch anlegen können.

Noch mal Atlantikküste.

Vorsicht, hier ist Treibsand.

Und wo bleibt der Fahrer?

Krabbe am Strand.


Gewächse am Straßenrand.

Die Farbe gab es günstiger.

Noch mal Kraut an der Straße.

Wir waren in einem Unesco-Weltkulturerbe.

Emeralds Pool, hier der untere Wasserlauf.

Der Pool.

Der Wasserfall.

Das ist mal ´ne Aussicht.

Schwarzgrauer Strand an der karibischen Küste.

... die NOW.