Freitag, 13. Januar 2012

Guadeloupe ganz schnell

Unsere Gäste sind wieder zurück nach Hamburg geflogen und wir sind nicht ganz aktuell mit unseren Einträgen. Wir haben ja auch noch Guadeloupe und Antigua besucht. Urte hat dazu zwei Beiträge geschrieben. Hier erst einmal Guadeloupe, Antigua folgt in den nächsten Tagen.

Von Dominica bis Guadeloupe war es mal wieder ein rauer Ritt, die Wellen rauf und runter. Aber so langsam gewöhnt man sich an dieses Segeln. Nur gewöhnt man sich nicht an einen Fischer an Bord, der leider nix fängt… so`n Mist, müssen wir doch wieder zum Abendessen einkaufen gehen. Wir steuern den Kanal von Guadeloupe an. Die Hauptinsel Guadeloupe besteht aus zwei gleichförmigen Teilen fast wie ein Schmetterling. In der Mitte ist ein Kanal, der die kürzeste Verbindung Richtung Norden ist. Wir übernachten in der Marina Bas du Fort. Am Sanitärschlengel haben wir festgemacht und dürfen dort für eine Nacht bleiben, wo wir auch gleich Holly´s Wasserspiele bestaunen dürfen. Eigentlich wollen wir nur Wasser bunkern, aber die Schlauchanschlüssen passen nicht und es wird eine feuchte Angelegenheit. Und dann endlich einmal Duschen! Wir haben dann noch einen Supermarkt überfallen und schon können wir wieder lecker etwas essen! Früh geht es ins Bett, denn am nächsten Morgen geht es um 4.00 Uhr los. Nachdem ein einsamer Wecker alle weckt außer den Besitzer, geht es los. Nachtfahrt! Wie aufregend! Und wir dürfen alle unbekannten und bekannten Tonnen suchen! Toll, ein paar fehlen, ein paar waren mehr da! Aber wir waren pünktlich zur Öffnung der Brücke um 5.00 Uhr als zweites Schiff da. Prima, wir fahren durch zwei direkt nebeneinander liegenden Brücken und dann den Kanal entlang. Schnell wird klar, dass trotz Fahrt ein echtes Mückenproblem besteht! Eine halbe Stunde später sind wir bei der nächsten Brücke und kommen auch dort gut durch. Per Lautsprecher werden wir aufgefordert durchzufahren, schnickschnack, das mit den zwei roten Lampen. Dann sind wir frei und fahren langsam durch die Mangroven-Wälder. Die Geräuschkulisse ist irre. Laut und bunt!
Wir wollen noch den Sonnenaufgang bei den Mangroven erleben, aber die Mücken treiben uns ein ganzes Stück weiter. Bei der Insel Ilet a Fajou ankern wir, um den Tag dort zu verbringen. Es wird geschnorchelt was das Zeug hergibt. Annabelle schafft es sogar die Pelikane zu überraschen! Und Bärbel und Björn machen einen kleinen Ausflug mit dem Dinghi. Natürlich lassen sie die Handfunke an Bord… nach 2-3 Stunden machen wir uns so langsam Sorgen, aber dann tauchen sie wieder auf mit einem breiten Grinsen und einem Haufen Muscheln (bin mal gespannt wie wir die nach hause bekommen). Nachmittags dann noch ein kurzer Schlag bis zum nächsten Hafen Port Louis. Nachdem wir festgemacht haben, sehen wir den Fischverkauf am Hafen. Björn und Annabelle sollen Fisch kaufen. Prima! Leider haben sie eine Plastiktüte vergessen. Die bringen hier die Käufer selber mit. Aber dann gibt es einen großen Red-Snapper für uns. Björn und ich gehen noch einkaufen, wir finden auch gleich den Supermarkt, aber kein Brot! Da wir das ganz dringend brauchen, suchen wir weiter. Wir haben schon viel gesehen an Baracken oder Hütten, aber ich finde diesen Ort eher gruselig, denn er sieht noch abgerissener aus als sonst… Da haben wir gleich acht Baguettes gekauft, damit wir nicht noch einmal da hin müssen. Nach dem frühen Aufstehen, dem Baden und Relaxen sind wir echt scholle und gehen früh zu Bett. Morgens darf ich die Fischer erleben, die ihre Boote fertigmachen und raus fahren. Ein schöner Morgen an dem es dann auch gleich Richtung Antigua weiter geht.


Wasserspiele

Wann ist der Tank endlich voll?

Am nächsten Morgen sind wir früh unterwegs.

In ungewohnter Kleidung.

Es ist kalt! Nur 25 Grad ;-)

Wer kennt den Namen dieser Vögel?

Wir ankern und schnorcheln ist angesagt.

Urte und Rolf erkunden ...

... die kleine Insel.

Inselrundfahrt mit dem Dinghi - da fahren wir mal rein.
Muschelauswahl
Wir lassen uns treiben und beobachten Fische, Vögel und Krabben.
Das vorgelagerte Riff hält die Wellen ab.

Ein Pelikan auf dem Bugkorb.


Red Snapper zum Abendessen - lecker!